Raumschiff Wostok 2 – 6

 

 

 

 

Erste bemannte Raumfahrt

Raumschiff Wostok 2

 

Raumschiff Wostok 2 war ein bemannter Weltraumflug des sowjetischen Wostokprogramms. Der Kosmonaut German Stepanowitsch Titow umkreiste die Erde über 25 Stunden lang. Es war der zweite und bis dahin auch der längste Raumflug. Titow hält nach wie vor den Rekord als der jüngste Raumflieger zur Zeit des Raumflugs.

Vorbereitung 

Nach dem erfolgreichen Flug von Juri Gagarin im Raumschiff Wostok 1 sollte der zweite Wostok-Flug über eine längere Dauer erfolgen. Strittig dabei war, ob man nur drei oder gleich 18 Erdumkreisungen planen sollte. Schließlich setzte sich Sergej Koroljow, der Chefkonstrukteur des sowjetischen Raketenprogramms, durch, und der längere Flug wurde geplant.

Als Pilot wurde German Titow nominiert, der bei Raumschiff Wostok 1 Ersatzmann für Juri Gagarin war. Ersatzpilot für Titow wurde Andrijan Nikolajew, der sich somit Hoffnungen für den nächsten Wostok-Flug machen konnte.

Flugverlauf 

Wostok 2 startete am 6. August 1961 um 6:00 Uhr Weltzeit vom Raketenstartplatz Baikonur und erreichte nach wenigen Minuten die Erdumlaufbahn.

Dieser neue Weltraumflug wurde knapp zwei Stunden nach dem Start von Radio Moskau bekanntgegeben, wobei auch die Funkfrequenzen mitgeteilt wurden. Schon kurz nach dem Start hatte Titow per Funk mit dem Regierungschef Nikita Chruschtschow gesprochen. Als Titow Nordamerika überquerte, sandte er eine Grußbotschaft an das amerikanische Volk.

Im Gegensatz zu Juri Gagarin bei Wostok 1 übernahm Titow die Steuerung des Raumschiffs zeitweise selbst. Durch das Bullauge des Raumschiffs nahm er etwa 10 Minuten Film auf. Nach einigen Stunden machten sich Symptome der bis dahin unbekannten Weltraumkrankheit bemerkbar: Es war Titow schwindelig, und er musste sich übergeben. Dennoch gelang es ihm, mehrere Stunden zu schlafen.

Wie bei Wostok 1 verlief der Wiedereintritt nicht völlig problemlos, weil sich das Orbitalmodul nicht vollständig von der Rückkehrkapsel trennte. Erst nachdem einige Verbindungen verglüht waren, befand sich Wostok 2 in einer stabilen Lage. Titow katapultierte sich mit dem Schleudersitz aus der Rückkehrkapsel und landete am Fallschirm bei Krasny Kut in der Oblast Saratow.

Bedeutung von Wostok Mission 2

Der Flug von Wostok 2 bewies zwar, dass der Mensch mehrere Stunden in der Schwerelosigkeit überleben konnte, jedoch war Titows Raumkrankheit ein unerklärliches Hindernis für weitere Raumflüge.

Der Vorsprung vor den USA wurde weiter ausgebaut. Das amerikanische Mercury-Programm hatte zu diesem Zeitpunkt noch keinen einzigen orbitalen Flug zu verzeichnen, und erst knapp zwei Jahre später sollte Mercury-Atlas 9 über 24 Stunden im All bleiben. Der Imagegewinn für die Sowjetunion war immens.

Titow war beim Flug von Wostok 2 erst 25 Jahre alt und hält immer noch den Rekord als jüngster Raumfahrer zum Zeitpunkt des Raumflugs.

Raumschiff Wostok 3

 

Raumschiff Wostok 3 war ein bemannter Weltraumflug des sowjetischen Wostokprogramms. Zusammen mit Wostok 4 wurde der erste Doppelflug der bemannten Weltraumfahrt unternommen. Der Kosmonaut Andrijan Nikolajew blieb dabei fast vier Tage in der Erdumlaufbahn.

Vorbereitungen 

Seit den spektakulären Flügen von Wostok 1 und Wostok 2 waren einige Monate vergangen, als im Februar 1962 dem amerikanischen Raumfahrtprogramm mit Mercury-Atlas 6 das erste Mal ein orbitaler bemannter Raumflug gelang. Auch wenn die NASA mit nur drei Erdumkreisungen weit hinter den sowjetischen Leistungen (17 Erdumkreisungen) blieb, wollten die Sowjets dem etwas entgegensetzen: einen Gruppenflug mit zwei Wostok-Raumschiffen zur selben Zeit.

Der stellvertretende Ministerpräsident Dimitri Ustinow verlangte vom Leiter des sowjetischen Raumfahrtprogramms Sergei Pawlowitsch Koroljow einen Start noch im März 1962, was aber so kurzfristig nicht durchzuführen war. Zwei Fehlstarts von unbemannten Satelliten, die mit der gleichen Trägerrakete wie das Wostok-Raumschiff ins All gebracht werden sollten, verursachten weitere Verzögerungen. Beim zweiten dieser Fehlstarts explodierte die Rakete kurz nach dem Start und beschädigte die Startrampe, so dass umfangreiche Reparaturen notwendig wurden.

Als Pilot für Wostok 3 wurde Andrijan Nikolajew ausgewählt, Ersatzmann wurde Waleri Bykowski.

Flugverlauf 

Wostok 3 startete schließlich am 11. August 1962 um 11:30 Uhr Moskauer Zeit vom Raketenstartplatz Baikonur und erreichte nach wenigen Minuten die Erdumlaufbahn mit 166 km Perigäum und 218 km Apogäum bei einer Inklination von 65 Grad.

Nach knapp 24 Stunden folgte Wostok 4 mit Pawel Popowitsch an Bord. Das war das erste Mal, dass sich zwei Raumfahrer gleichzeitig im All aufhielten.

Die Bahnen waren sorgfältig berechnet worden, so dass sich die beiden Raumschiffe bis auf 6 km näherten. Die Annäherung erfolgte also nicht durch aktive Steuerung der Raumschiffe, so dass nicht unbedingt von einem Rendezvous gesprochen werden kann.

Die Entfernung zwischen den beiden Wostok-Raumschiffen nahm dementsprechend rasch wieder zu. Nikolajew und Popowitsch standen aber wohl während des gesamten Fluges in direktem Funkkontakt miteinander.

Wostok 3 absolvierte 64 Erdumkreisungen. Die Landung erfolgte am 15. August 1962 um 09:52 Uhr Moskauer Zeit im Norden Kirgisistans. Wie bei den Wostokflügen üblich benutzte Nikolajew den Schleudersitz und landete am eigenen Fallschirm. Wostok 4 landete zur selben Zeit etwa 290 km entfernt.

Bedeutung von Wostok Mission 3

Mit knapp vier Tagen im All stellte Nikolajew einen neuen Dauerrekord auf und vervierfachte damit die bisherige Bestleistung. Die Amerikaner hatten zu dieser Zeit nur fünf Stunden von Scott Carpenter mit Mercury-Atlas 7 erreicht.

Der Gruppenflug von Wostok 3 und Wostok 4 wurde als große Errungenschaft der sowjetischen Raumfahrt gefeiert. Auch wenn inzwischen bekannt ist, dass die Raumschiffe selbst nicht gesteuert werden konnten, ist es als großartige Leistung anzusehen, zwei Starts innerhalb von 24 Stunden durchzuführen. Auch die Übertragung von Sprache und Telemetrie zu zwei Raumschiffen gleichzeitig war eine besondere Leistung, schließlich gab es damals noch keine Nachrichtensatelliten und die Sowjetunion verfügte im Gegensatz zu den USA nicht über ein weltumspannendes Netz von Bodenstationen.

Raumschiff Wostok 4

 

Raumschiff Wostok 4 war ein bemannter Weltraumflug des sowjetischen Wostokprogramms. Zusammen mit Wostok 3 wurde der erste Doppelflug der bemannten Weltraumfahrt unternommen. Der Kosmonaut Pawel Popowitsch blieb dabei knapp drei Tage in der Erdumlaufbahn.

Flugverlauf 

Wostok 4 startete am 12. August 1962 um 11:02 Uhr Moskauer Zeit vom Raketenstartplatz Baikonur, und erreichte nach wenigen Minuten die Erdumlaufbahn mit 159 km Perigäum und 211 km Apogäum bei einer Inklination von 65 Grad. Diese Bahn war fast identisch mit der von Wostok 3 mit Andrijan Nikolajew an Bord, der knapp 24 Stunden zuvor gestartet war. Das war das erste Mal, dass sich zwei Raumfahrer gleichzeitig im All aufhielten.

Aufgrund höchster Präzision beim Start betrug die Entfernung zu Wostok 3 nach Erreichen des Orbits zeitweilig nur 6 km, vergrößerte sich aber bis zum Ende der Mission auf 2800 km. Popowitsch und Nikolajew standen während des Fluges in direktem Funkkontakt miteinander. Durch einen Defekt im Lebenserhaltungssystem sank die Temperatur in der Kabine bis auf 10 °C.

Wostok 4 landete nach knapp drei Tagen im All am 15. August 1962 um 09.59 Uhr Moskauer Zeit in der Nähe von Karaganda im heutigen Kasachstan. Wie bei den Wostokflügen üblich benutzte Popowitsch den Schleudersitz und landete am eigenen Fallschirm. Wostok 3 war nur wenige Minuten zuvor gelandet und hatte damit einen neuen Dauerrekord für die bemannte Weltraumfahrt aufgestellt.

Bedeutung von Wostok Mission 4

Der Gruppenflug von Wostok 3 und Wostok 4 wurde als große Errungenschaft der sowjetischen Raumfahrt gefeiert. Auch wenn inzwischen bekannt ist, dass die Raumschiffe selbst nicht gesteuert werden konnten, ist es als großartige Leistung anzusehen, zwei Starts innerhalb von 24 Stunden durchzuführen.

Auch die Übertragung von Sprache und Telemetrie zu zwei Raumschiffen gleichzeitig war eine besondere Leistung, schließlich gab es damals noch keine Nachrichtensatelliten, und die Sowjetunion verfügte im Gegensatz zu den USA nicht über ein weltumspannendes Netz von Bodenstationen.

Die Rückkehrkapsel ist im „NPO Swesda-Museum“ in Moskau ausgestellt, wurde aber so modifiziert, dass sie jetzt das Woschod-2-Raumschiff darstellt.

Raumschiff Wostok 5

 

Raumschiff Wostok 5 war ein bemannter Weltraumflug des sowjetischen Wostokprogramms. Zusammen mit Wostok 6 wurde ein Doppelflug unternommen. Der Kosmonaut Waleri Bykowski blieb dabei über vier Tage in der Erdumlaufbahn und stellte einen neuen Dauerrekord auf.

Vorbereitung 

Nach dem Doppelflug von Wostok 3 und Wostok 4 im August 1962 war nicht klar, wie viele weitere Wostokflüge noch stattfinden würden, und wie viele davon mit weiblichen Kosmonauten bemannt würden. Im Frühling 1963 kristallisierte sich dann heraus, dass keine neuen Wostok-Raumschiffe hergestellt würden. Die zwei verbleibenden, einsitzigen Raumschiffe würden für einen Doppelflug mit einem Mann und einer Frau verwendet werden.

Am 11. Mai wurde Waleri Bykowski als Pilot nominiert. Er war zuvor Ersatzmann bei Wostok 3 gewesen. Als Ersatzpiloten wurden Alexei Leonow und Boris Wolynow eingeteilt.

Flugverlauf 

Wostok 5 startete am 14. Juni 1963 um 14:58 Uhr Moskauer Zeit vom Raketenstartplatz Baikonur und erreichte nach wenigen Minuten die Erdumlaufbahn mit 130 km Perigäum und 131 km Apogäum bei einer Inklination von 65 Grad. Die Flughöhe war niedriger als geplant und verringerte sich ständig durch atmosphärische Reibung, so dass die geplante Missionsdauer von acht Tagen nicht erreicht werden konnte.

Aufgrund von Problemen mit dem Lebenserhaltungssystem sank die Temperatur in der Kabine im Laufe der Mission von 30 °C bis auf 10 °C.

Zwei Tage nach Wostok 5 startete Wostok 6 mit Walentina Tereschkowa an Bord, der ersten Frau im Weltall. Die beiden Raumschiffen näherten sich einander bis auf 5 km, doch dann vergrößerte sich der Abstand zunehmend. Während der ersten Zeit standen Bykowski und Tereschkowa in direktem Funkkontakt, später mussten Relaisstationen auf der Erde vermitteln.

Die Landung von Wostok 5 erfolgte nach fünf Tagen um 14:06 Uhr Moskauer Zeit, 540 km nordwestlich von Karaganda im heutigen Kasachstan.

Bykowski wurde planmäßig mit dem Schleudersitz aus der Landekapsel katapultiert und landete an einem eigenen Fallschirm. Etwa hundert Anwohner versammelten sich um ihn, und er wurde in einem Auto zur Landekapsel gebracht, die etwa zwei Kilometer entfernt niedergegangen war. Von dort aus nahm er Funkkontakt zu den Bergungsflugzeugen auf.

Bedeutung von Wostok Mission 5

Der fünftägige Flug von Wostok 5 markierte wieder einen neuen Weltrekord. Damit lagen die Sowjets weit vor den konkurrierenden Amerikanern, die mit Mercury-Atlas 9 einige Wochen zuvor einen Raumflug von nur 35 Stunden erreicht hatten, der dazu gegen Ende von Systemausfällen geprägt war.

Trotz Problemen bei der Landung bildeten Wostok 5 und Wostok 6 einen erfolgreichen Abschluss des Wostok-Programms. Es war bereits beschlossen, dass die nächsten bemannten Flüge mit einer Weiterentwicklung, der mehrsitzigen Woschod-Raumschiffdurchgeführt würden. Das Sojus-Raumschiff, das völlig neu konzipiert wurde, würde erst in mehreren Jahren zur Verfügung stehen.

Die Rückkehrkapsel ist heute im Ziolkowski-Museum in Kaluga ausgestellt.

Raumschiff Wostok 6

 

Raumschiff Wostok 6 war ein bemannter Raumflug im Rahmen des Wostokprogramms. Mit der Kosmonautin Walentina Tereschkowa flog zum ersten Mal eine Frau in den Weltraum.

Die Idee, weibliche Kosmonauten auszubilden, entstand bereits 1961, kurz nach dem historischen Flug von Juri Gagarin. Das Projekt war aber innerhalb der sowjetischen Raumfahrtbehörden und im Militär umstritten. Da es nur wenige weibliche Piloten in der UdSSR gab, wurde die Suche auf Fallschirmspringerinnen ausgedehnt. Aus 58 Kandidatinnen wurden am 16. Februar 1962 fünf Russinnen ausgewählt, die die Zweite Kosmonautengruppe der UdSSR bildeten:

  • Sanna Dmitrijevna Jerkina
  • Tatjana Dmitrjewna Kusnetsowa
  • Walentina Leonidowna Ponomarjowa
  • Irina Bajanovna Solowjowa
  • Walentina Wladimirowna Tereschkowa

Nach dem Doppelflug von Wostok 3 und Wostok 4 im August 1962 war nicht klar, wie viele weitere Wostokflüge noch stattfinden würden, und wie viele davon mit weiblichen Kosmonauten bemannt würden. Im Frühling 1963 kristallisierte sich dann heraus, dass keine neuen Wostok-Raumschiffe hergestellt würden. Die zwei verbleibenden einsitzigen Raumschiffe würden für einen Doppelflug mit einem Mann und einer Frau verwendet werden.

Nachdem Tatjana Kusnetsowa bereits im November 1962 die theoretische Prüfung zur Kosmonautin nicht bestanden hatte, schied im Mai 1963 Sanna Jerkina aus gesundheitlichen Gründen ebenfalls aus.

Am 4. Juni 1963 wurde Walentina Tereschkowa als Besatzung für Wostok 6 bestätigt. Walentina Ponomarjowa und Irina Solowjowa wurden Reserve.

Flugverlauf der Wostok Mission

Wostok 6 startete am 16. Juni 1963 um 12:29 Uhr Moskauer Zeit vom Raketenstartplatz Baikonur und erreichte nach wenigen Minuten die Erdumlaufbahn mit 165 km Perigäum und 166 km Apogäum bei einer Inklination von 65 Grad.

Während der ersten Erdumkreisung näherten sich Wostok 6 und Wostok 5 wie geplant auf etwa 5 Kilometer. Wostok 5 mit Waleri Bykowski an Bord war zwei Tage zuvor gestartet.

Während des ersten Tages konnte Tereschkowa direkten Funkkontakt mit Bykowski halten, doch die beiden Raumschiffe entfernten sich zunehmend. Ab dem zweiten Tag war die Verbindung nur noch über Relaisstationen auf der Erde möglich. Die Wostok-Raumschiffe verfügten nur über Lageregelungsmöglichkeiten und konnten ihre Umlaufbahn nicht selbst beeinflussen. Das Rendezvous der beiden Raumschiffe erfolgte deshalb nicht aufgrund aktiver Steuerung, sondern aufgrund präziser Berechnungen vor dem Start.

Tereschkowa machte Foto- und Filmaufnahmen von der Erde. Ein biologisches Experiment blieb unvollendet, weil sie die Ausrüstung nicht erreichen konnte.

Die Zündung der Bremsraketen erfolgte planmäßig, ebenso das Abwerfen der Gerätesektion. Die Flugleitung erhielt diese Informationen allerdings nur über Telemetrie, weil Tereschkowa sich nicht über Funk meldete.

Die Landung erfolgte nach knapp dreitägigem Raumflug am 19. Juni 1963, um 08:20 Uhr GMT etwa 620 km nordöstlich von Karaganda im heutigen Kasachstan. Wie bei den Wostokflügen üblich, katapultierte sich Tereschkowa mit einem Schleudersitz aus der Landekapsel und landete am Fallschirm.

In der Folgezeit trat Tereschkowa sehr oft in der Öffentlichkeit auf. Sie begab sich für Pressekonferenzen und Vorträge auf mehrere Auslandsreisen.

Bedeutung der Wostok Mission 6

Nach dem ersten Start eines Satelliten (Sputnik 1, 1957), dem ersten bemannten Raumflug (Wostok 1,1961) und dem ersten Doppelflug (Wostok 3/Wostok 4, 1962) hatte die Sowjetunion ein weiteres Mal eine Erstleistung erbracht.

Raumschiff Wostok - Valery_Bykovsky und Valentina Tereshkova

Der erste Flug einer weiblichen Raumfahrerin war ein weltweiter Prestigegewinn für die UdSSR. Erst 1982 würde mit Swetlana Sawizkaja wieder eine Frau ins All fliegen.

Trotz Problemen bei der Landung bildeten Wostok 5 und Wostok 6 einen erfolgreichen Abschluss des Wostok-Programms. Es war bereits beschlossen, dass die nächsten bemannten Flüge mit einer Weiterentwicklung, den mehrsitzigen Woschod-Raumschiffen, durchgeführt würden.

Das Sojus-Raumschiff, das völlig neu konzipiert wurde, würde erst in mehreren Jahren zur Verfügung stehen.

Die Rückkehrkapsel ist heute im RKK Energija-Museum in Kaluga ausgestellt.

Anmerkungen

Autorenliste Wikipedia:  Wostok-2Wostok-3Wostok-4Wostok-5Wostok-6

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